Wir möchten Ihnen heute ein weiteres österreichisches Convention Bureau vorstellen, das Sie am Österreich Abend auf der IMEX treffen können: das Salzburg Convention Bureau. Wir haben mit Gernot Marx über Musik und Kultur in seinem Bundesland gesprochen.

1. Ist in Ihrer Region eher Platz für Musik aus dem E (=ernsten) oder U (= unterhaltsamen) Bereich?

Salzburg zählt zu den bekanntesten Kulturstädten der Welt. Schließlich haben unzählige Künstler dieses Fleckchen Erde für immer mitgeprägt. Darunter Wolfgang Amadeus Mozart, Michael Haydn, Stefan Zweig oder Hugo von Hofmannsthal – um nur einige wenige zu nennen. Man könnte sagen, dass die klassische Musik ihre tiefen Wurzeln in Salzburg hat.

Über 4.000 Kulturveranstaltungen finden jedes Jahr im Bundesland Salzburg statt. Dabei lassen sich Festivals, Events, Kunst-Happenings, etc. wunderbar in Incentives oder Abendveranstaltungen für Kunden oder Mitarbeiter einbauen. Neben den international bekannten Salzburger Festspielen sind auch die Oster- sowie Pfingstfestspiele und die im Jänner stattfindende Mozartwoche weltweite renommierte Klassik-Festivals. Das musikalische Angebot wird durch Salzburger Kultureinrichtungen, wie zum Beispiel das Mozarteum Orchester, die Musikbeiträge des Landestheaters und der Internationalen Stiftung Mozarteum, die ganzjährig ein vielschichtiges Konzertangebot bieten, noch erweitert.

Neben den klassischen Highlights gibt es in Salzburg auch moderne, zeitgenössische Veranstaltungsreihen, wie zum Beispiel das Festival für zeitgenössische Musik „Aspekte“ und die jährliche Salzburg Biennale. Auch Jazzfans kommen in Salzburg auf ihre Kosten. Entweder beim jährlichen Jazz & The City in der Salzburger Altstadt oder beim Jazzfestival in Saalfelden Leogang inmitten der eindrucksvollen Kulisse des Steinernen Meeres.

2. Auf welchen Künstler sind Sie besonders stolz?

Stolz sind wir auf viele Persönlichkeiten aus Stad und Land Salzburg. Musikalisch herausragend waren dabei natürlich Wolfgang Amadeus Mozart als einer der bedeutendsten Komponisten von über 600 Werken der Wiener Klassik. Vielleicht weniger bekannt sein dürfte die Tatsache, dass das bekannte Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ aus Oberndorf bei Salzburg stammt. Von Josef Mohr 1816 in Form eines Gedichts verfasst und 1818 in Oberndorf uraufgeführt wurde es seitdem weltbekannt. Herbert von Karajan wurde ebenso in Salzburg geboren und feierte als renommierter Orchesterleiter des 20. Jahrhunderts Erfolge und erlangte u.a. als Arrangeur der Hymne der Europäischen Union Rang und Namen.

3. Haben Sie bereits Musikprogramme in Veranstaltungen eingebaut? Wie hat das ausgesehen?

Ob als Auftakt einer Veranstaltung, als Rahmenprogramm zwischen den Gängen oder als Abschluss eines schönen Abends … es gibt zahlreiche Möglichkeiten musikalische Highlights in Veranstaltungen einzubauen.

1979 wurden die Salzburger Festungskonzerte, heute einer der größten Kammermusik-Konzertreihen der Welt, gegründet. Dabei werden fast täglich die beliebtesten und bekanntesten Werke von Mozart im Fürstenzimmer der weltberühmten Festung Hohensalzburg dargeboten. Anschließend bietet sich ein Galadiner im historischen Wappensaal des Panoramarestaurants der Festung für bis zu 120 Personen an.

Wer ein Galadinner in der Residenz zu Salzburg plant, kann hier am Ende des Abends noch eine Überraschung für die Kunden einbauen… Durch einen Geheimgang gelangen die Gäste zur Galerie in der Franziskanerkirche, wo sie von einem Orgelkonzert überrascht werden. Dieses einmalige Erlebnis wird wohl jedem Teilnehmer im Gedächtnis bleiben.

Der Grosse Saal der Internationalen Stiftung Mozarteum mit seiner ausgezeichneten Akustik und der im Mai 2010 eingeweihten Propter-Homines-Orgel erlaubt Konzerte von Solisten über Kammermusikensembles bis zu großen Orchestern für 800 Personen. Der Bastionsgarten, der nur von den Konzertsälen aus zugänglich ist, bietet sich dabei perfekt für einen Empfang an.

Als Beispiel wäre hier auch ein spannendes Rahmenprogramm eines Kunden in der Automobilbranche zu erwähnen, welcher während der Festspielzeit in Salzburg war. Als Einstimmung wurde ein Empfang im Festspielbezirk abgehalten, wobei man bei einem Champagner die Promis auf dem roten Teppich begutachten kann. Danach ging es zur Opern-Premiere ins Große Festspielhaus. Diniert wurde im ehrwürdigen Hotel Goldener Hirsch, wo sich Künstler und Gäste die Klinke in die Hand geben. Am nächsten Tag wurde der Kapuzinerberg erkundet, wo man mit einer Volksmusikgruppe ein Picknick mit Blick auf die Altstadt veranstaltete. Mit viel Glück kann man dort auch Gämse erblicken – Salzburg ist wahrscheinlich die einzige Stadt, in der es einen Berg gibt, auf dem man die hochalpinen Wildtiere vorfindet.

4. Haben Sie einen aktuellen Musik- oder Kulturtipp als Highlight für zukünftige Events in Ihrer Region/Stadt?

Während den Salzburger Festspielen bietet sich eine Exklusiv-Führung durch die Räumlichkeiten an, wobei man vielleicht sogar den einen oder anderen „Promi“ hinter den Kulissen trifft.
Das Jazz & the City findet in verschiedenen Lokalitäten in Salzburg statt, sodass sich hier zum Beispiel eine Dinner-Tour mit wechselnden Stationen mit passender musikalischer Jazzbegleitung anbietet. Während des Locationwechsel erzählt ein Stadtführer historische Ereignisse und kleine Anekdoten über die Stadt.
Bei den Salzburger Adventmärkten ist der Eintritt frei und man könnte ein Christkindlmarkt-Hopping veranstalten und dabei den historischen Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz, den stimmungsvollen Markt im Stiftskeller St. Peter, den einzigartigen Adventmarkt „Waldklang“ in Anif mit Licht- und Kunstinstallationen am See besuchen und als Finale einen Glühwein auf der Festung Hohensalzburg trinken.

5. Was bedeutet der ESC für Ihr Bundesland?

Die österreichischen Kandidaten des ESC sind „The Makemakes“. Sie sind eine Salzburger Band, was uns natürlich auch besonders stolz macht. Ob sich das für Salzburg auswirken wird, werden wir erst nach dem ESC sehen. An sich freuen wir uns jetzt einmal, dass „The Makemakes“ unser Beitrag zum ESC sind.

6. Haben Sie eine Anekdote zum Thema Musik und Kultur?

Im Zauberflöten-Häuschen im Bastionsgarten der Internationalen Stiftung Mozarteum soll Mozart Teile der “Zauberflöte” komponiert haben.

Der Legende nach soll der Librettist Emanuel Schikaneder Mozart dort festgehalten haben, um die zeitgerechte Fertigstellung der “Zauberflöte” zu sichern. Einer anderen Anekdote zufolge soll Mozart sich hier mit den Sängern getroffen haben und Teile der neuen Oper geprobt haben.

Besuchen Sie das Salzburg Convention Bureau auf der IMEX, Standnummer E160. Mehr Details erhalten Sie hier.

 

Ihr Ansprechpartner beim Salzburg Convention Bureau:
Gernot Marx
Head of Convention Bureau
Phone: +43 662 88987 273
Mobile: +43 664 80907 273
g.marx@salzburgcb.com
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