Wer kennt es nicht? Am Rednerpult steht eine Person und referiert monoton über ein Thema. Mit zunehmender Dauer schwindet die Aufmerksamkeit des Publikums und es wird immer unruhiger im Auditorium.

Solch eine Vortragsart beziehungsweise Veranstaltung sollte mittlerweile der Vergangenheit angehören und vor allem in der Eventbranche nicht mehr zu finden sein. Die heutigen Veranstaltungen gehen weg von der Top-Down Kommunikation und suchen neue Formate, so dass alle Beteiligten – Besucher, Kunden, Sponsoren und Veranstalter – in einem spannenden und abwechslungsreichen Umfeld die wichtigsten Informationen miteinander teilen.

Neue Formate fördern das Netzwerken

Mit Hilfe von innovativen Eventkonzepten wird das Netzwerken gefördert und die Beteiligten können auf Veranstaltungen ihre Erfahrungen miteinander teilen, voneinander lernen und gemeinsame Erlebnisse gestalten. Hier steht die Interaktion im Vordergrund.

Um diese Ziele zu erreichen stellen wir Ihnen drei ausgewählten Eventkonzepte vor: die Unconference, das Goldfischglas (Fishbowl) und die Open Space Technologie.

Unconference

Das Ziel von “Unconference” ist es die Weitergabe von Wissen und das Teilen von Erfahrung zwischen Personen einfacher zu gestalten. Vor dem Meeting kommen alle Gäste zusammen und besprechen das Konzept der Veranstaltung. Dabei gibt es keine Regeln. Die Teilnehmer nehmen aktiv an der Unconference teil und werden so stark mit einbezogen. Es gibt keine Abstimmungen und keine Möglichkeit, bestimmte Optionen oder Ideen auszulassen oder zu umgehen, da alle Vorschläge willkommen sind. Verschiedene Themen und Sessions werden gestartet, während sich die Teilnehmer je nach Interesse frei zwischen einzelnen Sessions bewegen können.

Das Goldfischglas – Fishbowl

Beim „Fishbowl“ diskutiert eine kleine Gruppe vor einem größeren Publikum ein Thema. Beide Gruppen sitzen kreisförmig, wobei sich der kleine Kreis innen und das größere Publikum außen befindet. Jede Person aus dem großen Kreis kann in den kleinen Diskussionsgruppen beitreten. Der Fishbowl eignet sich hervorragend, um Transparenz in der Entscheidungsfindung zu suggerieren, Vertrauen aufzubauen und komplexe Themen auf ein verständliches Maß herunterzubrechen.

Open Space Technologie

Die Open Space Technologie (OST) eignet sich vor allem für Veranstaltungen, bei denen eine Einigung zu einem komplexen Thema erzielt werden soll. Bei der OST ist die primäre Aufgabe des Moderators den Gästen den Grund sowie das Format zu erläutern. Danach liegt es bei den Teilnehmern, die Agenda und die Geschwindigkeit der Veranstaltung zu gestalten. Dieses Konzept erscheint auf den ersten Blick konfus, kommt aber sehr der Zielgruppe und dem Charakter der Teilnehmer entgegen. Man darf gespannt sein wie sich ein Open Source Event entwickelt, da die Beteiligung der Gäste sehr unterschiedlich ist.

Weitere Informationen über die drei genannten Eventformate finden Sie auf www.event-partner.de.