Famtrip-Teilnehmer ©Arndt Zimmermann

Israel – wie geeignet ist die Destination für Tagungen und Incentiveprogramme?

… um das herauszufinden, haben sich 25 Eventplaner aus dem deutschsprachigen und europäischen Markt auf den Weg gemacht. Eine Einladung des Ministeriums für Tourismus und der dortigen Abteilung für den MICE Markt und koordiniert von der tmf dialogmarketing GmbH. Eine der Teilnahmebedingungen war, das Land noch nicht persönlich zu kennen und auch noch nicht mit einer dortigen Agentur zusammenzuarbeiten. Also: lauter Israel-Neulinge, die hier zusammen mit mir in Tel Aviv angekommen sind.

Ich bin jetzt nicht direkt ein Israel-Neuling – ich habe einmal ein ganzes Jahr dort verbracht, aber das ist lange her und der Blick auf das Land war damals absolut nicht durch die „ist-das-geeignet-für-MICE-Programme“; aber inzwischen hat sich auch dort einiges verändert!!

Flugabwicklung war schon mal prima – ein extra Security Schalter am Gate in Frankfurt, aber ansonsten keine  Verzögerungen, ebenso bei der Einreise nach Israel am Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv – Jaffa. Praktische Lösung hier: Israelische Zollbeamte stempeln keine Pässe, sondern man bekommt eine Art Visumsmarke, die man in den Pass steckt. Dadurch werden evtl. Komplikationen für spätere Einreisen in evtl. nicht-kompatible Länder vermieden.

Während der Busfahrt zum Hotel allgemeines Erstaunen über das Gar-Nicht-Sichtbar-Sein von etwa Militär oder Polizei. Alles total normal, eine Fahrt durch eine internationale Boomtown mit Hochhäusern, viel Verkehr, vielen Baustellen. Modern, busy, ganz normal halt …

Zum Thema Sicherheit möchte ich Folgendes erwähnen: Das Land Israel hat aufgrund seiner besonderen Geschichte und Situation große Erfahrung im Umgang mit Sicherheit. Auch wenn man die Sicherheitskräfte nicht sieht, sind sie doch da. Ich persönlich finde das eher beruhigend, weiß ich doch, dass wirklich aufgepasst wird – was man von anderen westlichen Metropolen ja nicht immer sagen kann.

Jetzt aber weiter im Programm: Bis zum verabredeten Zeitpunkt am Abend in der Lobby des Herods Hotels (Details und Bilder hier) waren auch so weit alle Teilnehmer „meiner“ Gruppe eingetroffen. Unsere Tour Guide Revital (weiblich, ist vielleicht nicht auf den ersten Blick aus dem Namen erkennbar) hat die Führung übernommen und ihre Schäfchen auch gleich auf Spur gebracht. Ich erwähne das mit einem Augenzwinkern – der Ton in Israel ist manchmal ein bisschen rau, aber das ist bekanntermaßen nur die Schale der im Land geborenen „Sabras“ (=Kaktusfrüchte – außen hart und innen süß) – wenigstens das hat sich in den letzten 30 Jahren nicht geändert :) und hat sich dann doch ziemlich vertraut angefühlt.

Tel Aviv ist eine bei jungen Menschen aus der ganzen Welt heiß beliebte Stadt: Hier ist rund um die Uhr etwas los, alle sind schön, cool und kosmopolitisch, die Immobilienpreise sind unerschwinglich (geworden) und neue, innovative Ideen und Konzepte für alle Bereiche des Lebens und der Arbeit schweben wie buntes Konfetti in der Luft! Hier ist was los!!! Den ersten Abend verbrachten wir in der ersten und einzigen ausländischen Niederlassung der Schweizerischen Gruppe Bindella Osteria, geleitet von Christian Bindella, der hundertprozentig in diese Stadt passt! Schön (na ja, bei einem jungen Mann doch eher „gut aussehend“), cool und kosmopolitisch, wie auch das Konzept des Restaurants! Sehr schick, sehr beliebt, leckere Fusion zwischen italienisch, israelisch und alles, was sonst so dazu passt!

Tov! (gut) – es fängt ja schon mal spannend an! Mehr über den weiteren Verlauf des Famtrips hier auf dem tmf newsroom in Bälde!

Johanna Fischer



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